Ad Vanderveen
Ad Vanderveen
Der bekannte niederländische Musiker AD VANDERVEEN ist nach einer kleinen Pause jetzt mit seinem neuen Album zu Blue Rose Records zurückgekehrt. Days Of The Greats heißt das gute Teil und es bestätigt eindrucksvoll seinen Ruf als einer der besten und glaubwürdigsten New Americana-Künstler in ganz Europa! Der beliebte Singer/Songwriter jonglierte im Laufe seiner fast 20-jährigen Profilaufbahn ja stets gekonnt zwischen den musikalischen Polen des akustischen Troubadour-Folks und des deftigen elektrischen Rock'n Rolls - übrigens sehr in Anlehnung an einen seiner ganz großen Helden, Neil Young. In letzter Zeit tendiert Vanderveen auf seinen Alben mehr in die ruhigere, mit nachdenklichen, introspektiven Balladen angereicherte Ecke. So geschieht das auch schwerpunktmäßig auf Days Of The Greats. Aber nicht nur! Days Of The Greats ist vom Prinzip her ein Folk & Americana-Album geworden, moderner Folk mit etwas Country-Atmosphäre und leicht eingestreuten Rock'n Roll-Untertönen. Der Sound klingt natürlich und zeitgemäß, die Arrangements sind vorwiegend mit akustischen Instrumenten besetzt, gezielt baut Vanderveen zusätzlich Druck auf mit einer elektrischen Gitarre hier und da. Seine Songs sind sehr melodiös, manchmal etwas bittersüß und herb, bisweilen richtig schwelgerisch mit Refrains von endloser Weite. Sie handeln von einer Kindheit mit dem amerikanischen (oder besser: kanadischen) Traum am Horizont, den Reisen in seine zweite Heimat zu seinem Onkel und von den Helden seiner Jugend. Im grandiosen Titelsong, gleichzeitig Albumeröffnung und Trendmarker für die nächsten wundervollen Stücke, ist anfangs die Rede von JFK und Clint Eastwood - am Ende heißt es: "These are the days, these are the days of all the greats, now Obama carries on and Clint, he still creates". In anderen Liedern wie 'Grow Old With Me' und 'New Late Bloomer' geht es ums Älterwerden mit Würde und der nie versiegenden Hoffnung auf die große Liebe. Auch im über 8-minütigen 'Well Of Wonder' überwiegt eine positive Lebenssicht: "If blues were just self pity my tears had long run dry, but the picture's bigger than the frame". Sattes Electric Lead Guitar-Gegniedel flirtet mit auf und ab gleißender Pedal Steel, zum Fundament mit der akustischen Gitarre kommt ein Klavier hinzu, immer wieder setzt die sehnsüchtige Harmonica ein und Ad Vanderveen singt dazu seine unendlich poetischen Strophen. Ja, die könnten auch aus der Feder seines großen Vorbilds geflossen sein.
Aber es ist Stück # 7 im Zentrum, 'Slippin' Past', das Ad Vanderveens Affinität zu Neil Young kongenial auf den Punkt bringt. Wem bei diesen konsequent treibenden akustischen und elektrischen Gitarren, dem sentimentalen Break und beim herb-brüchigen Duettgesang mit Kersten de Ligny nicht automatisch Assoziationen zu 'American Stars 'N Bars' und 'Comes A Time' einfallen, der hat im Leben definitiv was verpasst! Und wer sich dieses wirklich famose Singer/Songwriter-Werk eines holländischen Mittfünfzigers, der sich nach all den Jahren immer noch wie ein kleiner Junge am Niagara Fall stehen und nach Buffalo in die Staaten rüberschauen sieht, entgehen lässt, ebenfalls!!

 

Akustik Gitarre Akustik Gitarre präsentiert:

Datum Stadt Veranstaltungsort Anmerkung
29.06.2013 Ingelheim Eurofolkfestival -
11.07.2013 Hachenburg Hachenburger Kulturzeit Open Air -
11.10.2013 Weimar Zwiebelmarkt -
12.10.2013 Neustadt an der Weinstraße Wirtshaus Konfetti--Wespennest.e.V -
13.12.2013 Weimar Beatcorner -
14.12.2013 Singwitz Kesselhaus Lager -
19.12.2013 Eppstein Wunderbar Weite Welt -
20.12.2013 Isernhagen / Hannover Blues Garage -
21.12.2013 Wesel JZ Karo -

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