Walter Salas Humara (The Silos)
Walter Salas Humara (The Silos)


Walter Salas-Humara scheint richtig Gefallen an seiner erst vor wenigen Jahren reaktivierten Solokarriere zu finden! Wie versprochen gibt es tatsächlich nur zwei Monate nach Work: Part One schon wieder etwas Neues vom Mastermind der legendären Alt.Country Rock-Pioniere The Silos! Anders als jenes Album mit von Grund auf überarbeiteten Versionen alter Kultsongs aus der Silos-Frühphase handelt es sich bei Explodes And Disappears um völlig neues Material - 10 brillante Stücke, die den charismatischen Singer/Songwriter als hervorragenden Autoren wahrhaftiger Short Stories, talentierten Komponisten besonderer Indie Pop-Melodien und team-engagierten Leader unterschiedlich zusammengesetzter Studiobands präsentieren. Und: Explodes And Disappears rockt an den richtigen Stellen!

Die Silos aus New York, mit Walter Salas-Humara im Kreativzentrum als Songwriter, Gitarrist und Leadsänger, gehörten ab 1985 zur besonderen Gruppe all jener Critics' Darlings-Bands, die - ähnlich wie Velvet Underground, die späten Byrds, Television, die Feelies oder Green On Red - einfach zu gut und ihrer Zeit voraus waren, um ihre eminent einflussreiche Musik so verkaufen zu können, wie sie es verdient hätten. Sie standen für sensiblen, klugen, einprägsamen amerikanischen Indie Pop-goes-Alt.Country Rock der Königsklasse, der die Rezensenten begeisterte und sich in den Jahreslisten der einschlägigen Rock-Magazine platzierte. Die 90er Jahre waren geprägt von Salas-Humara's Rastlosigkeit und Experimentierfreude. Häufige Ortswechsel zwischen New York, Los Angeles und der pulsierenden Szene von Austin sorgten für permanente Umbesetzungen und hatten musikalische Brüche und Neuorientierungen zur Folge. Mit dem Boom von Alt.Country, No Depression und Americana waren die Silos jetzt eine Band unter vielen und mussten sich ihren Platz im großen Pool erst wieder zurückerobern. Und das geschah ab dem neuen Millennium bei Blue Rose mit einer beeindruckenden Serie von gleich mehreren starken Alben zwischen 2001 und 2006 bzw. dann wieder in 2011 mit dem famosen Florizona. Im Sommer 2014 hatte das schwäbische Label Curve And Shake veröffentlicht, nach über 18 Jahren mal wieder ein Non-Silos-Soloalbum, mit dem der inzwischen in Flagstaff, Arizona lebende Musiker seinen ungebrochenen Status im Independent-Bereich und als Darling der Alt.Americana/No Depression-Szene kräftig untermauern konnte!

Datum Stadt Veranstaltungsort Anmerkung
20.11.2018 Offenburg Spitalkeller -
21.11.2018 Wesel JZ Karo -
22.11.2018 Norderstedt Music Star -
23.11.2018 Schwerin Speicher -
24.11.2018 Frankfurt(Oder) Kleistforum -

Pressematerial

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